Besuch des Ottobock Science Centers in Berlin

Die Schüler der Klasse Kaufleute für Groß- und Außenhandel 12 wollen ihre Stadt immer besser kennenlernen und Orte entdecken, die nicht nur ihre geistigen Fähigkeiten, sondern auch die praktischen Fertigkeiten erweitern. Deshalb waren alle begeistert, als ihr Sozialkundelehrer Guido Mielke vorschlug, das Science Center von Ottobock zu besuchen.

Das Duderstädter Medizintechnikunternehmen hilft Menschen mit Handicap, ihre individuelle Mobilität zu erhalten oder wiederherzustellen. Neben Orthesen, manuell und elektrisch betriebenen Rollstühlen und Versorgungslösungen aus der Neurorehabilitation umfasst das Produktportfolio Bein- und Armprothesen.
Wichtig für die Entwicklung dieser Produkte ist es, zu verstehen, wie der menschliche Organismus, speziell die Extremitäten und ihre Gelenke funktionieren. Die Dauerausstellung „Begreifen, was uns bewegt“ im Science Center veranschaulicht auf spielerische Art und Weise die Geheimnisse der Medizintechnik. Anhand von interaktiven Inszenierungen konnte die Klasse selbst die Funktionalität von Orthesen und Prothesen erforschen. Auf dem Rollstuhlsimulator unternahmen die Schüler eine virtuelle Fahrt über den Pariser Platz, um zu erfahren, was Barrierefreiheit im Alltag bedeutet. Insofern war es auch eine Möglichkeit, verschollene Biologiekenntnisse aufzufrischen.

Da das Thema Kostenträger, wie Kranken- und Unfallkassen, im Zusammenhang mit einer medizintechnischen Versorgung immer eine große Rolle spielt,  konnte die Exkursion prima in den Sozialkundeunterricht eingebunden werden – Thema Sozialstaat: Absicherung wirtschaftlicher und gesundheitlicher Risiken durch Sozialversicherungen.

Schüler der Klasse GA 12 der Berufsschule Berlin der Akademie für berufliche Bildung gGmbH

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