Zusatzqualifikation "Erlebnispädagogik"

CAMPUS Dresden | Blochmannstraße

Im Rahmen der Zusatzqualifikationen hat die Klasse des Beruflichen Gymnasiums BGY 15-1 zum Thema Erlebnispädagogik 4 sehr schöne Tage mit Frau Uhle verbracht.
Am Montag haben wir uns alle in der Schule getroffen und den Tag mit einem gemütlichen Frühstück begonnen. Danach haben wir verschiedene teamfördernde Spiele gespielt. Unter anderem „mein rechter, rechter Platz ist leer“. Doch dieses Spiel haben wir leicht abgewandelt, was es schwieriger machte und unsere Merkfähigkeit unter Beweis stellte. Da das Wetter an diesem Tag sehr schön war, haben wir uns dazu entschieden die anderen Spiele nach draußen zu verlegen. Im Park neben der Schule haben wir einen menschlichen Knoten gebildet, aus dem wir uns alle befreien mussten. Außerdem haben wir noch ein Spiel gespielt, bei dem es wichtig war, dass das Team sich gut abspricht und gut zusammenarbeiten kann. Wir haben uns in zwei Gruppen á 5 Personen aufgeteilt, welche die Aufgabe hatten, mit so wenigen Gliedmaßen wie möglich den Boden zu berühren.
Der Tag war sehr schön und hat die gesamte Klasse etwas näher zusammengebracht, da wir bei den gesamten Spielen unsere Teamfähigkeit unter Beweis stellen mussten.

Am Dienstag haben wir uns alle am Albertplatz getroffen, um dann von dort aus in den Adventure Room zu gehen. Dort wird man in einen Raum eingeschlossen, und muss dann durch verschiedene gesammelte Hinweise versuchen diesen wieder zu verlassen.
Wir waren im Raum zum Thema DDR. Dazu wurden wir in zwei Teams eingeteilt, welche jeweils aus 5 Personen bestanden. Eine Gruppe war „die Jäger“ und die andere „die Gejagten“. Als wir die Gruppen festgelegt haben wurden wir in verschiedenen Räumen eingeschlossen. „Die Jäger“ hatten die Aufgabe aus ihrem Raum frei zu kommen um „die Gejagten“ zu fangen. Und „die Gejagten“ hatten die Aufgabe so schnell wie möglich aus ihrem Raum zu fliehen, damit „die Jäger“ sie nicht einholen.
Wir standen in unseren zugeordneten Räumen und die Zeit tickte. Eine halbe Stunde blieb uns, um zu fliehen. Am Anfang wussten wir nicht so wirklich nach welchen Hinweisen wir suchen sollten, aber sobald wir den ersten gefunden hatten und das erste Rätsel gelöst hatten, wussten wir worauf man achten muss. Doch mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da die Geheimnisse des Adventure Rooms bewahrt werden müssen.
Eine der beiden Gruppen hatte es geschafft aus dem Raum zu fliehen und alle Aufgaben zu lösen. Um dies zu schaffen ist es wichtig, dass die Gruppe gut zusammenarbeitet, sich abspricht und sich gegenseitig hilft.
Anschließend waren wir alle gemeinsam einkaufen und haben gemütlich an der Elbe gegrillt, um den Tag ausklingen zu lassen und unsere Eindrücke des Adventure Rooms auszutauschen. Dabei waren sich alle einig, dass dieser Ausflug großen Spaß gemacht hat und nur weiterzuempfehlen ist.

Der Mittwoch stand im Zeichen einer Paddeltour von Wehlen nach Loschwitz. An diesem Tag sind wir zu 10. mit einem Schlauchboot auf der Elbe gefahren. Dabei war es wichtig, dass man zusammen im gleichen Rhythmus und mit dem gleichen Kraftaufwand paddelt, um geradeaus auf dem Fluss zu fahren. Teamgeist war bei diesem Ausflug dem zu Folge sehr wichtig. Wir verbrachten gute fünf Stunden zusammen auf dem Boot, ehe wir unser Ziel wieder erreicht hatten. 
Als wir schon einige Zeit unterwegs waren und wir das Gefühl hatten, nicht so wirklich voran zu kommen, war es schön von der Gruppe motiviert zu werden. Somit haben wir es alle gemeinsam geschafft, ohne dass jemand über Bord gefallen ist, die Route von 25 Kilometern gut zu überstehen.

Am letzten Tag, welchen wir in dieser Woche mit Frau Uhle verbracht hatten, haben wir uns wieder in der Schule getroffen und den Morgen mit einem schönen Frühstück eingestimmt. Anschließend haben wir wieder Spiele gespielt. Eines dieser Spiele war Wikinger Schach. Da an unserem letzten Tag auch noch einmal sehr schönes Wetter war, konnten wir dieses gut ausnutzen. Anschließend haben wir „Mienenfeld“ gespielt. Dabei werden einem Spieler die Augen verbunden und ein anderer muss ihn blind durch ein 4 Meter mal 3 Meter großes Feld führen. In diesem Spielfeld haben wir verschiedene Gegenstände z.B. Rucksäcke und Brotdosen verteilt. Der Schüler, dem die Augen verbunden wurden, muss nun durch dieses Feld geführt werden, ohne, dass er eines dieser Gegenstände berührt. Ansonsten gab es „Minus-Punkte“. Am anderen Ende des Feldes haben wir eine Trinkflasche platziert. Die hieß es zu holen und so schnell wie möglich wieder zum Start zu bringen, ohne die Gegenstände in der Mitte des Feldes zu berühren.

Alles in allem kann man sagen, dass es eine sehr, sehr schöne Woche war, in der sich der Leistungskurs Gesundheit & Soziales noch besser kennengelernt hat und auch gemerkt hat, wie wichtig es manchmal ist im Team zusammen zu arbeiten, damit man zum Ziel kommt.
Der Kurs der Klasse BGY 15-1 bedankt sich bei allen Lehrern, die uns so eine wundervolle Woche ermöglicht haben.

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